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SoVD auf Protesttag für die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2026

Verbandsleben Aktuelles Behinderung Veranstaltung

Unter dem Motto „Inklusion ist kein Sparmodell“ gab es am 5. Mai 2026 in Stuttgart eine große Kundgebung.

V. li.: Heike Sommerauer-Dörzapf mit Nora Welsch, Landesbehindertenbeauftragte, und Jürgen Dusel, Bundesbehindertenbeauftragter.
V. li.: Heike Sommerauer-Dörzapf mit Nora Welsch, Landesbehindertenbeauftragte, und Jürgen Dusel, Bundesbehindertenbeauftragter.

Die Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Nora Welsch, hatte als Organisatorin zum gemeinsamen Protest auf dem Kronprinzenplatz aufgerufen.

Die Kundgebung sollte deutlich machen, dass Inklusion kein optionales politisches Ziel ist, sondern ein grundlegendes Recht. Welsch rief daher dazu auf, gemeinsam ein sichtbares Zeichen für eine inklusive Gesellschaft zu setzen.

Leider hatte der Wettergott kein Einsehen und die Veranstaltung fand bei strömenden Regenwetter im Freien statt, auf das viele der Teilnehmer*innen gar nicht vorbereitet waren.

Nach den flammenden Reden von Nora Welsch und Jürgen Dusel, dem Bundesbehindertenbeauftragten, gab es tosenden Applaus.

Auch Landesgeschäftsführerin Heike Sommerauer-Dörzapf, die sich für den SoVD in Stuttgart an der Aktion beteiligte, wurde „nass erwischt“. Dennoch nutzte sie die Gelegenheit, um mit Nora Welsch und Jürgen Dusel ein paar Worte zu wechseln und den SoVD als Mitstreiter zu positionieren.

Auch das kulturelle Programm setzte ein starkes Zeichen für Vielfalt und Teilhabe: Der Rapper Graf Fidi aus Berlin trat ebenso auf wie der Gebärdensprachchor vhs Sign Singers. Für die musikalische Begleitung sorgten zudem das DJ-Duo Plus Two mit Nils und Lars Hübner. 

Der guten Stimmung tat der Regen keinen Abbruch.

Es bleibt die Hoffnung, dass künftig auch ohne solche Aktionen Inklusion selbstverständlich gefördert und gelebt wird.