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Gemeinsam statt einsam

Die Mitglieder der Kreis- und Ortsvereine treffen sich regelmäßig zu Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen, Kaffeetreffs, Spielrunden, Bastelnachmittagen, Vorträgen, Tagesausflügen, Gruppenreisen, gemeinsamen Aktionen und Ehrungen und tauschen sich aus.

Sie feiern natürlich auch zusammen bei Grillfesten, Weihnachtsveranstaltungen und Geburtstagen. Gäste sind herzlich willkommen.

Kommende Veranstaltungen

Jeden 1. Dienstag im Monat findet in der Zeit von 14 bis 16 Uhr im Gasthaus „Rebstock“, Werastraße in Friedrichshafen der Kaffee-Treff des Ortsverbandes statt. Neuteilnehmer*innen sind jederzeit willkommen.

20 September,14.30 Uhr: Info-Nachmittag im Gasthof „Zum Ochsen“ in Höpfingen


Stattgefundene Veranstaltungen

OV Neukirch erkundet das bayrische Voralpenland

Der Jahresausflug des Neukircher Sozialverbandes führte in diesem Jahr ins bayrische Voralpenland bis zum Ammersee. Die wunderschöne Landschaft lockte schon früher viele Künstler und Touristen aus den benachbarten Großstädten, wie Augsburg und München, an.

Früh morgens wurden alle 75 Teilnehmer*innen zügig, in gewohnter Weise, mit einem Doppelstockbus von Tettnang bis Wangen eingesammelt. Nach einem Stück der Strecke kam ein sehr wichtiger Teil: ein kurzer Zwischenstopp mit Vesper, das vom stellvertretenden Vorsitzenden Claus Form besorgt wurde, war angesagt. Das ist seit vielen Jahre Tradition im Ortsverband Neukirch. Mit guter Laune und tollen Gesprächen ging es nun auf schnellstem Weg Richtung Dießen am Ammersee. Zu einem feinen Mittagessen im schattigen Biergarten wurde die große Reisegruppe schon erwartet. Anschließend wurde gemeinsam zur naheliegenden Schiffsanlegestelle gewandert. Egal, mit Rollator, Stock oder seht zügig, Hauptsache zum Schluss waren alle Reiseteilnehmer*innen rechtzeitig am Ziel.

Der herrlich gelegene See zeigte sich von der schönsten Seite. Ein strahlend blauer Himmel, mit leichter Brise, etwas Wellengang und Sonne pur. Was will man mehr? Das Highlight des Tages war die fast zweistündige Überfahrt von Dießen nach Stegen bei Inning. Ein gemeinsames Abendessen im „Gasthaus Krone“ in Eisenharz war noch die Tageskrönung, bevor die endgültige Heimreise begann.

OV Neukirch begleitet Pflegekonferenz

Neukirch hat sich bereits im Februar 2021 für ein Pilotprojekt der kommunalen Pflegekonferenz im Bodenseekreis zu dem Thema „Wohnen im Alter“ in der Gemeinde beworben. Die Freude war dann groß, als eine von zwei Gemeinden im Bodenseekreis ausgewählt worden zu sein. Die große Frage war dann: „Was wollen wir und was können wir für die älteren Menschen in unserer Gemeinde tun? Schließlich hat jeder Mensch den Wunsch, möglichst lange Zu Hause in gewohntem Umfeld, mit den Menschen, die man kennt zu leben und alte werden zu dürfen. Die Ideen und Möglichkeiten dazu waren dann nach den ersten „Bürgertreffen“ sehr vielfältig. Unterstützung dazu kam dann aus der Sozialplanung des Landratsamts Bodenseekreis, der Gemeinwesenarbeit aus der Gemeinde, der „Hockstube Vorort“, von den umliegenden Sozial – und Pflegediensten, vom Pflegestützpunkt selbst sowie vom Hospiz. Dabei darf natürlich der ortsansässige SoVD Ortsverband und viele Ehrenamtliche, die in der Zukunft etwas bewegen wollen, nicht fehlen. Wie kann in einer Gemeinde, die auch aus vielen Außenbezirken und Weilern besteht, die ambulante Pflege und die Nachbarschaftshilfe gestärkt werden? Soll im Zentrum zum Beispiel eine „Alters WG“ entstehen? Soll ein Besuchsdienst entstehen, damit alleinlebende Menschen nicht vereinsamen? Findet man Freiwillige in der Gemeinde, die für ihre älteren oder hilfsbedürftigen Nachbarn und Mitmenschen Hilfen im Alltag geben können? Kleine Netzwerke könnten helfen, damit Bürger mit unterschiedlicher Kompetenz und Fähigkeiten sich gegenseitig helfen und unterstützen. Sich gegenseitig helfen, wie es früher in einer Großfamilie selbstverständlich war, soll das Ziel der Zukunft sein. Die Gedanken und Ideen dazu sind natürlich sehr vielseitig und breit gefächert.

Zunächst wird mit einer „Demenzgruppe“ im Juli gestartet. Die Gruppenarbeit zum Thema „Wohnen im Alter“ braucht noch etwas Reifezeit. Der „Pflegestützpunkt“ aus dem Landratsamt Friedrichshafen jede 2. Woche im Dorfzentrum von Neukirch Beratungen über Möglichkeiten der Pflege und der finanziellen Unterstützung an.

Als Vorsitzenden des OV Neukirch war es für Edelbert Merk selbstverständlich, an den Projekten teilzunehmen. Bei über 370 Mitgliedern des OVs ist der Erfahrungsschatz zum Thema „Wohnen und Leben im Alter“ doch etwas gewachsen. Zu den Themen Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung bietet der OV Neukirch schon einige Jahre Hilfe an und es konnten schon einige Mitgliedschaften entstehen.

In diesem Jahr wurde die neu gestaltete Ortsmitte mit dem dazugehörigen Ärzte- und Gemeindehaus groß gefeiert. Das war der ideale Zeitpunkt, um die neuen Ideen zum Hauptthema „Alt werden in der Gemeinde“ zu präsentieren. Auf eine positive Entwicklung der Zukunft hoffen alle. Die ständige Überlastung der Pflegestationen und die hohen Kosten in Pflegeeinrichtungen geben genug Anlass dazu, sich hier und jetzt Gedanken darüber zu machen.

Alle sozialen Einrichtungen, in und um die Gemeinde, haben mit kleinen Informationsständen an der Einweihung der neuen Dorfmitte teilgenommen. So auch der SoVD.

OV Hockenheim am Lago Maggiore

Die seit 2020 geplante Mehrtagesfahrt an den Lago Maggiore konnte nun endlich durchgeführt werden. Viel Vorfreude auf die kommenden Tage am zweitgrößten See Italiens konnte man den Mitreisenden an den Gesichtern ablesen. Der immer wieder gefürchtete Gotthardt-Tunnel wurde auch für uns eine Geduldsprobe, fast vier Stunden vor dem Eingang waren vergangen, als der Bus in die Röhre einfahren durften. Mit ausreichenden Pausen und Verpflegung für alle wurde am Abend das Hotel in Plan Nava erreicht. Hier muss ein Erlebnis besonders erwähnt werden: Das Navi des Busses hatte in Verbania „rechts abbiegen“ empfohlen und der Fahrer hatte schon ca. 150 Meter in dieser Straße zurückgelegt, als die Gäste eines Kaffees durch Winken versuchten die Weiterfahrt zu unterbinden. Von einer Kellnerin wurde dann auf Deutsch erklärt: Die Straße ist nicht für Busse befahrbar. Die anschließende Hilfsbereitschaft der Einheimischen war überwältigend. Zwei Personen auf einem Roller erklärten sich, nachdem das Ziel der Reise bekannt gegeben war, bereit, vor dem Bus herzufahren, bis das Hotel erreicht war. Zu diesem Zeitpunkt wusste keiner der Reisenden, wie weit der Weg zum Hotel noch war. Zwei weitere Italiener sperrten die Straße für das Rücksetzen des Busses bis auf die Hauptstraße. Vom „Rollerpärchen“ geführt ging es durch Verbania und dann über Serpentinen durch kleine Orte stets bergauf. Dreißig Minuten wurden noch benötigt um die Herberge für die nächsten sieben Tage zu erreichen. Ein Dank für die erfolgreiche Führung in finanzieller Art wurde vehement abgelehnt, zwei kleine „Rotkäppchen“ aber gerne entgegengenommen. Müde, aber trotz allem glücklich am Ziel zu sein, konnten nun die Zimmer vergeben werden.

Am Sonntag stand die Fahrt an den Comer See auf dem Plan. Der Ort Como am südlichen Zipfel des gleichnamigen Sees konnte vom Hafen aus erkundet werden. An der Piazza Cavour, dem idealen Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Altstadt, waren alle ausgestiegen. Vier Stunden zur freien Verfügung bot die Gelegenheit in eigener Regie die Besonderheiten der noblen reizvollen Stadt mit seinen 86.000 Einwohnern kennenzulernen. Der Comos Dom Santa Maria Maggiore bildet dabei einen Höhepunkt beim Stadtrundgang mit seinen vielen Gassen und Geschäften. Die ersten Kostproben des italienischen Eises wurden natürlich gern vernascht.

Stresa, der vielleicht bekannteste Ort am See (5000 Einwohner), gilt als Perle des Verbano. Die schöne Lage an der Borromeo Bucht und dem Blick auf die Borromäischen Inseln sind nur ein Grund dafür. Sogar der Orient-Express hielt auf seiner Fahrt von Paris nach Isanbul hier an. Die Luxushotels verbreiten immer noch den Geist der Belle Epoque; auch Ernest Hemingway schrieb in seinem Roman „In einem anderen Land“ von Stresa. Nach kurzer Fahrzeit war das Zentrum erreicht und die Erkundung des Ortes war nach persönlichen Wünschen möglich. Die Grand Hotels und die herrliche Promenade luden zum Betrachten und Verweilen ein. Natürlich bildeten die kleinen Gassen mit ihren vielfältigen Angeboten auch einen Anziehungspunkt. Hier sollte aber auch erwähnt werden, dass die Geschäftstüchtigkeit der Bootsanbieter für einige Reisenden zur Falle wurde. Die Tour mit dem Boot zu den Inseln wurde angepriesen, dabei aber nicht erwähnt, dass auf der Insel der Zutritt zu den Gärten nur mit Wartezeit möglich ist, die Zeit für die Rückfahrt dafür aber nicht ausgereicht hätte. Also hin zur Insel und enttäusch zurück. Man lernt immer noch dazu!

Bei einer Verkostung regionaler Produkte am Nachmittag konnten einige italienische Käse-, Wurst- und Schinkensorten probiert werden, wobei auch über die Herkunft informiert wurde.

Am nächsten Tag war der Park der Villa Taranto in Verbania das Ziel. „Auch für Nichtbotaniker ist dieser Park ein Erlebnis“, so wird für den Besuch geworben. Nach dem mehrstündigen Rundgang konnte diese Angabe mit „ja“ beantwortet werden. Der Park ist ein Lebenswerk des schottischen Offiziers und Gartenvisionärs Neil Mc Eacharn auf einem Grundstück, das er 1931 kaufte und nach seinen Vorstellungen gestaltete. Die Vielfalt ist unermesslich, Blumen, Bäume, Sträucher, besonders erwähnenswert ist die Victoria Regia, die vom Amazonas stammende größte Seerose der Welt. Mit dem Besuch des Cafés am Parkausgang fand dieser Ausflug seinen Abschluss.

Für den folgenden Tag war eine Reiseführerin gebucht. Ziel war der Lago d’Orta. Der See bietet alles, was der große Nachbar auch zu bieten hat, nur in einem kleineren Rahmen. Die Fahrt ging nach Omegna, dort ging man an Bord eines Linienschiffes, das die Reisegruppe zur sagenumwobenen Isola die San Giulio brachte. Sorgen brauchten sich die Passagiere nicht zu machen, denn der heilige Julius aus Ägina hatte schon im 4 Jh. alle Schlangen und Seeungeheuer vertreiben, erklärte die Reiseleiterin. In der romantischen Basilika konnte die berühmte, imposante Kanzel aus schwarzem Marmor betrachtet werden. Ein kleiner Weg, der „Weg der Stille“ schlängelt sich um die Insel. Nur wenige Minuten dauerte die Bootsfahrt dann zum Ort Orta, der auf einer Halbinsel steht, mit dem Charme vergangener Zeiten. Von der Piazza Motta aus konnte durch die engen malerischen Gassen gebummelt werden. Per Schiff ging es nach Pella. Hier wartete der Bus um die Reisegruppe zum Weinkeller „Rogiotto“ zu bringen. Besichtigung und Weinprobe mit anschließender Rückfahrt rundeten diesen Tag ab.

Das nächste Ziel war Arona, ein richtiges italienisches Städtchen mit kopfsteingepflasterter Altstadt und engen Gässchen. Von der malerischen Piazza del Popolo aus konnte ein Rundgang durch die Einkaufsgasse mit den kleinen Boutiquen unternommen werden, um dann an der neu gestalteten Seepromenade ein Eis oder einen Kaffee zu genießen. Von dort ist auch der Blick auf die auf der gegenüberliegenden Seeseite befindliche „Rocco die Angera“ möglich, die heute im Besitz der Familie Boromeo ist. Der Versuch diese Burg im Anschluss zu besuchen musste leider aufgegeben werden, da der Parkplatz an der Burg nicht mit einem Bus zu erreichen ist. Auf der Rückfahrt konnte dann noch die Kolossalstatue des hl. Carlo Borromeo, „San Carlo“, mit einer Höhe von 20,68 Meter in Augenschein genommen werden.

Am letzten Tag am See gab es die Gelegenheit um Verbania mit seinen 31.000 Einwohnern, den Hauptort der Provinz Verbano-Cusio-Ossola kennenzulernen. Prächtige Gärten und Cafés an der Uferpromenade in Pallanza und enge geschäftige Gassen in Intra, aus denen Verbania entstand, luden zum persönlichen Erkunden ein. Vom Stadtteil Intra besteht eine Autofährverbindung nach Laveno am Ostufer. Am Abend wurde auf der Dachterrasse des Hotels zum Aperitivo eingeladen. Ein Candlelight-Dinner mit italienischer Vorspeise rundete den letzten Abend ab.

Noch einmal Frühstück, dann Koffer verladen und mit einem herzlichen Dankeschön sich von den überaus freundlichen und zuvorkommenden Gastgebern verabschieden und es ging wieder in Richtung Hockenheim. Eine ganze Weile begleitete die Reisenden der Blick auf den See, bis der Gotthardt-Tunnel, jetzt ohne Stau, durchfahren wurde. Nur durch wenige Pausen unterbrochen konnten alle Teilnehmer der Fahrt an ihren Heimatorten aussteigen. Ein besonderes Lob galt dem Fahrer Karzan für dessen stets aufmerksame und ruhige Fahrweise sowie seine Hilfsbereitschaft zu jeder Zeit. Nur durch gegenseitige Unterstützung während der gesamten Reise des Ortsverbandes Hockenheim wurde auch die Teilnahme von vielen Älteren und durch Einschränkungen belasteter Personen möglich. Hierfür ein großes Danke!

Jahreshauptversammlung im OV Mannheim-Mitte

Die Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes Mannheim Mitte, dem kürzlich auch der Ortsverband Mannheim-Neckarau zugeordnet wurde, konnte nach mehreren coronabedingten Verschiebungen am 18. Juni im Hause der AWO in der Murgstraße in Mannheim abgehalten werden.

Trotz des sehr warmen Sommerwetters an diesem Samstagnachmittag fanden einige Mitglieder den Weg zur Veranstaltung, so dass die Versammlung ordnungsgemäß abgehalten werden konnte. Der langjährige Ortsvorsitzende Hartmut Marx trat nicht mehr zur Wahl an, hatte aber rechtzeitig für seine Nachfolge gesorgt, so dass an diesem Tag ein kompletter Vorstand gewählt werden konnte.

Nachdem gemäß Tagesordnung der bisherige Vorstand entlastet wurde erfolgten die Wahlen, die Heike Sommerauer-Dörzapf als Wahlleiterin bei sämtlichen Ämtern mit einstimmig bestätigen konnte.

Zur 1. Vorsitzenden wurde Karin Schüler gewählt, ihr zur Seite steht Schatzmeister Dario Becci, der hauptamtlich als Sozialberater in der Beratungsstelle in Mannheim tätig ist. Zur Schriftführerin wurde Christine Lehmann gewählt und die Position der Frauensprecherin wurde vom Gremium Doris Sanmann übertragen. Als Beisitzer konnten Berthold Probsteder und Andreas Ziob gewonnen werden. Als Revisoren fungieren Harald Naas sowie der bisherige 1. Vorsitzende Hartmut Marx.

Nach der Verabschiedung des bisherigen Vorsitzenden und der Antrittsrede der neuen Vorsitzenden ging die Veranstaltung mit einem kleinen Imbiss zu Ende.

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